Gezielt behandelt und diagnostiziert

Eine Operation ist heutzutage kein Muss. Bei Bandscheibenvorfällen oder chronischen Rückenschmerzen kann Ihnen die mikro-invasive Schmerztherapie eine OP ersparen. Wenn nichts anderes hilft, ist sie eine wirksame Strategie gegen den Schmerz. Spezielle, wirbelsäulennah gesetzte Spritzen stehen im Mittelpunkt der Therapie.

 

Bei der stationären mikro-invasiven Schmerztherapie injiziert der Facharzt wiederholt ein Präparat (ein lokales Betäubungsmittel, Medikamente und z.T. Cortison) direkt an das Gelenk, die Nerven, die Bandscheibe  oder in den Wirbelkanal. Entscheidend ist die genaue Platzierung der Spritze: Spezielle Röntgengeräte, wie ein niedrig dosierter Röntgenbildwandler oder auch Kontrastmittel zeigen exakt an, wo die Nadel ansetzen muss. Die Behandlung erzielt nicht nur kurzfristige Erfolge, sondern auch langfristig eine spürbare Verbesserung und Heilung.

Oft lassen sich Schmerzen nicht eindeutig lokalisieren. Auch hier hilft die mikro-invasive Schmerztherapie. Sie ist Behandlung und Untersuchung in einem. Sie heilt nicht nur, sie lokalisiert den Schmerz auch genau durch ihre Wirkungsweise.

Die stationäre mikro-invasive Schmerztherapie findet in der orthopädischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Osterholz statt und dauert ca. fünf Tage. Regelmäßig, zu festen Zeiten injiziert der behandelnde Arzt jeweils das Medikament. Art und Dosierung sind auf Ihr Krankheitsbild abgestimmt. Die Injektionen werden durch ein vielseitiges Behandlungskonzept aus Physiotherapie, Bewegungsbäder etc. ergänzt. Start der Schmerztherapie ist immer montags. Am Freitag nach einer Woche erfolgt dann die ambulante Weiterbehandlung.  

 

   




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